Kieferorthopädie für Kinder

Häufige Fragen.

Hier haben wir die gängigsten Fragen aufgelistet. Wenn Sie hier eine Frage vermissen 
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Neben gesunden Zähnen ist die richtige Stellung der Zähne mindestens genauso wichtig für ein gesundes Gebiss.

Eine richtige Stellung der Zähne und der Kiefer zueinander ist wichtig für eine gute Funktion, Stabilität und Ästhetik. Eine Fehlstellung kann leichter zu Schäden an den Zähnen, am Zahnhalteapparat (Parodontium) und dem Kiefergelenk führen.

Der Kieferorthopäde ist ein Zahnarzt, der sich ausschließlich mit der Zahn- und Kieferfehlstellung beschäftigt.

Der Kieferorthopäde ist ein Zahnarzt, der i. d. Regel eine mind. 4 Jahre dauernde Weiterbildung im Fach Kieferorthopädie, also Spangentherapie, absolviert hat. Die Weiterbildung endet mit einer Facharztprüfung für Kieferorthopädie. Erst danach darf der Zahnarzt die Zusatzbezeichnung „Kieferorthopäde“ oder „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ tragen.

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Fehlstellung und dauert i.d. Regel zwischen 6 Monaten und 3 Jahren. Es wird unterschieden zwischen einer aktiven Behandlung und der Retentionsphase (=Haltephase des Erreichten). Meist ist vor der Behandlung mit der festen Spange (Multiband) eine Vorbehandlung mit abnehmbaren Geräten erforderlich, um beispielsweise Platz für alle Zähne zu schaffen, oder Kreuzbisse zu beseitigen.

Die Dauer hängt ab von der Mitarbeit, dem Wachstum und dem Schweregrad der Fehlstellung von Kiefer und Zähnen. Prinzipiell kann man sagen, je schwieriger die Fehlstellung, desto länger die Behandlung.

Welche Spange benutzt wird, hängt von der Fehlstellung der Zähne und der Kiefer ab. Eine universelle Spange, die alles kann, gibt es nicht.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Spangen, die auch ganz unterschiedliche Funktionen haben. Welche Spange bei Ihrem Kind eingesetzt wird, kann erst nach genauer Untersuchung am Patienten und Auswertung der diagnostischen Unterlagen (Fotos der Zähne und des Gesichtes von vorne und der Seite, Röntgenbilder, Gipsmodelle, Anamnesebogen, Befundbogen) gesagt werden.